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Bewegungsmelder IP Kennziffer

Bewegungsmelder IP KennzifferBewegungsmelder IP Kennziffer

Durch einen Bewegungsmelder steht der Nutzer niemals im Dunkel und spart noch Energiekosten, da das Licht nicht länger brennen muss, als wirklich notwendig. Es wird eingeschaltet, wenn man grade keine Hand frei hat, um einen Schalter zu betätigen. Ebenso haben Bewegungsmelder auf unerwünschte Gäste, wie Einbrecher, eine abschreckende Wirkung.

Welcher Einbrecher möchte schon gerne in vollem Licht stehen.Bewegungsmelder müssen häufig eine sehr lange Zeit Schutz gegen viele Umweltbedingungen standhalten. Durch extreme Bedingungen, wie Hitze oder Wasser sind sie teilweise ganz massiven Belastungen ausgesetzt. Zusätzlich muss das Eindringen von Staub oder mechanischer Beanspruchung, wie Stößen und Erschütterungen vermieden werden.Elektrische Betriebsmittel werden daher aufgrund ihrer unterschiedlichen Verwendungen in Schutzarten unterteilt.
Je nachdem, für welche Umgebung das elektrische Gerät verwendet wird, erfolgt die Einteilung in verschiedene Schutzarten. Diese haben die Bezeichnung „IP“, was „International Protection“, also „Schutz gegen Eindringen“ bedeutet. Die Schutzart „IP“ wird mit zwei Ziffern versehen. Die erste Ziffer regelt, welchen Schutzumfang das Gehäuse eines Gerätes gegen Fremdkörper und Berührungen gewährt. Die zweite Ziffer steht für den Schutz gegen Feuchtigkeit.Die jeweilige Schutzart ist in der Regel auf dem elektrischen Gerät vermerkt. Für die Benennung der IP-Codes existieren verschiedene Normen, von denen die Vorschrift „DIN EN 60529“ die Schutzarten durch Gehäuse regelt, während „DIN 40 050-9“ sich auf Straßenfahrzeuge bezieht.

Die Kennziffern

Die erste Kennziffer des IP-Codes lautet nach DIN EN 60529 wie folgt:

0 = Kein Schutz gegen Fremdkörper, kein Schutz gegen Berührung.
1 = Schutz gegen Fremdkörper ab 50 mm Durchmesser, Schutz gegen Einwirkung durch einen Handrücken.
2 = Schutz gegen Fremdkörper ab 12,5 mm Durchmesser, Schutz gegen Einwirkung durch einen Finger.
3 = Schutz gegen Fremdkörper ab 2,5 mm Durchmesser, Schutz gegen Werkzeugeinwirkung.
4 = Schutz gegen Fremdkörper ab 1,0 mm Durchmesser, Schutz gegen Einwirkung durch Draht.
5 = Schutz gegen schädigenden Staub, kompletter Schutz gegen Berührungen.
6 = Absolut staubdicht, kompletter Schutz gegen alle Berührungen.

Die zweite Ziffer des IP-Codes nach DIN EN 60529 wird wie folgt definiert:

0 = Kein Schutz.
2 = Schutz vor Tropfwasser.
2 = Schutz vor Tropfwasser bei Neigung des Gehäuses bis 15 Grad.
3 = Schutz vor Sprühwasser.
4 = Schutz vor Spritzwasser.
5 = Schutz vor Strahlwasser.
6 = Schutz vor starkem Strahlwasser.
7 = Schutz vor Einwirkungen durch zeitweiliges Untertauchen.
8 = Schutz vor Einwirkungen durch dauerhaftes Untertauchen.
9 = Schutz vor Wassereinwirkung bei Hochdruck- oder Dampfstrahlreinigung.

Bewegungsmelder sind für einen Einsatz außen und innen erhältlich. Je höher die IP-Zahl des jeweiligen Melders ist, umso höher ist der Schutz gegen äußerliche Einwirkungen. Bewegungsmelder für den Einsatz im Außenbereich sollten über eine höhere Schutzart (wie zum Beisiel IP55) verfügen, weil sie Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Die Bezeichnung IP55 bedeutet in diesem Beispiel Schutz gegen Staub und Einwirkungen durch Strahlwasser. Ist der Einsatz von Bewegungsmeldern in Feuchträumen, wie zum Beispiel Badezimmern, vorgesehen, sollte ebenfalls eine entsprechend hohe Schutzart gegeben sein.

Die Bewegungsmelder!