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Schaltungsprinzip Bewegungsmelder

Schaltungsprinzip Bewegungsmelder

Das Schaltungsprinzip von einem Bewegungsmelder
Vorbereitung
Das Wichtigste zuerst: Bevor Sie Arbeiten am Stromkreis ausführen, sollten Sie unbedingt die entsprechende Leitung spannungsfrei machen durch Ausschalten der entsprechenden Sicherung. Um sicher zu gehen, dass Sie auch wirklich die richtige Sicherung erwischt haben, prüfen Sie anschließend noch sämtliche Kabelenden mit einem Spannungsprüfer.

Stromkabel und ihre Kennzeichnung

Üblicherweise liegt bis zu der Stelle, wo der Bewegungsmelder angebracht werden soll, ein
drei-adriges Stromkabel mit den Kabelfarben
– braun oder schwarz. Dieses Kabel ist stromführend und steht unter Spannung bei eingeschalteter Sicherung. Dieses Kabel wird auch als Phase bezeichnet, das Symbol ist ein „L“
– blau. Dieses Kabel heißt in Fachkreisen Neutralleiter (früher Nullleiter). Das Symbol hierfür ist „N“
– grün-gelb ist der Schutzleiter (Erde). Das Symbol ist „PE“. Dieses Kabel darf nur angeschlossen werden an Klemmen, die mit einem senkrechten Strich mit drei darunter quer verlaufenden Strichen als Symbol gekennzeichnet sind oder an eine Klemme mit der Bezeichnung „PE“.

Prinzip eines Bewegungsmelders

Ein Bewegungsmelder funktioniert im Prinzip wie jeder andere Ein-Aus-Schalter auch. Das Grundprinzip ist, dass das Spannung führende Kabel (braun/schwarz) unterbrochen wird, so dass kein Strom fließen kann. Das Schließen des Stromkreises, also das Einschalten des Verbrauchers, wird bei einem Bewegungsmelder aber durch eine Elektronik übernommen, die auf verschiedene Weise eine Bewegung registrieren kann. Meistens misst der Bewegungsmelder über einen Infrarot-Sensor, ob sich Wärmequellen wie menschliche Körper oder evtl. auch größere Tiere in seinem Umfeld bewegen.

Verkabelung

Auch ein Bewegungsmelder verbraucht für seine Elektronik etwas Strom, so dass er selbst mit dem Phase- und Neutralleiter-Kabel verbunden werden muss. Beide Kabel müssen also mit den entsprechenden Anschlussklemmen des Bewegungsmelders verbunden werden. (siehe oben).
Sollte der Bewegungsmelder auch eine Anschlussklemme für den Schutzleiter (grün-gelbes Kabel) haben, so muss auch dieses Kabel dort angeschlossen werden. Finden Sie keine Anschlussklemme mit der passenden Symbolik, so wird dieses Kabel nicht dort angeschlossen und direkt zum Verbraucher weitergeführt.

Somit ist der Bewegungsmelder selbst also jetzt ordnungsgemäß angeschlossen. Es fehlt nur noch die Verkabelung zum Verbraucher/zur Lampe.
Für den Neutralleiter (blau) klemmen Sie einfach ein zweites blaues Kabel neben das angeschlossene Kabel am Bewegungsmelder und führen dieses zum Verbraucher weiter. Ebenso verfahren Sie mit dem Schutzleiter (grün-gelb), falls dieser am Bewegungsmelder angeschlossen ist.
Für das Spannung führende Kabel (Phase, braun oder schwarz) gehen Sie anders vor: Dieses muss an einen weiteren Kontakt am Bewegungsmelder angeschlossen werden, der in den meistens Fälle mit einem ausführenden Pfeil oder dem Begriff „Lampe“ gekennzeichnet ist.

Überlastung des Schaltungsprinzip Bewegungsmelder

Wie jeder Schalter hat auch ein Bewegungsmelder eine maximale Schaltleistung, in die Watt angegeben wird. Diesen Wert finden Sie in der Beschreibung Ihres Bewegungsmelders. Die Summe aller Verbraucher/Lampen, die an diesen Bewegungsmelder angeschlossen werden, darf nicht höher sein als der angegebene Wert. Ansonsten besteht Brandgefahr!